Geschichte

Geschichte

1670 – Der Schuhmacher Nicolaus Höber erwirbt die Bürgerrechte der Stadt Uelzen.

1672 – Nicolaus Höber kauft für 240 Taler das “Sternsche Haus in der kleinen Straße neben der Schuhstraße”. Er begründet eine Familientradition in Schuhen, die bis heute in direkter Reihenfolge von seinen Nachkommen fortgeführt wird.
Fortan werden in der Schuhmacherwerkstatt Gebrauchsschuhe von Hand gefertigt und auf den vielen Märkten der umliegenden Gemeinden verkauft.

1826 – Brennen große Teile der Stadt Uelzen nieder. Der Brand entsteht im Haus von Johann Friedrich Höber. Dieser wird anschließend und fälschlicher Weise der Brandstiftung bezichtigt und verhaftet. Erst zwei Jahre später wird seine Unschuld bewiesen. Ein Hausmädchen wurde beim Stehlen beobachtet und legte den Brand um von Ihrem Vergehen abzulenken.

1900 – Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wandeln sich die Ansprüche der Verbraucher. Es sind die Frauen der Familie Höber, die sich gegen die traditionell denkenden Männer durchsetzen und kleine Geschäfte mit Ladenräumen und Schaufenster organisieren, um die zunehmende Nachfrage nach feineren Schuhen der neuen industriellen Produktion zu bedienen.
Während Friedrich Höber die Werkstatt und die Buchführung betreut, setzt sich seine Frau Marie Höber mit “ihren” Verkäuferinnen für “ihr” Geschäft ein.

1920 – In den zwanziger Jahren erstreben starke Lieferanten die Monopolisierung und setzen ihre Kunden unter Druck. Familie Höber findet Hilfe in der neugegründeten NORD-WEST Genossenschaft, einen Zusammenschluss selbstständiger Händler.

1936 – Das Ladengeschäft ist erfolgreich. Die Verkaufsräume werden modernisiert. In Celle erwirbt Friedrich Höber ein Haus mit einem Schuhgeschäft, das später von seinem Sohn Gerhard geführt wird.

1943 – Krieg und Zwangswirtschaft hemmen die geschäftliche Entwicklung. Die Söhne von Marie und Friedrich, Gerhard und Frido geraten in russische Gefangenschaft.

1947 – Als Frido Höber aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, kann das Unternehmen neue Hoffnung schöpfen und aus schweren Jahren des Krieges aufsteigen.

1951 – Frido und seine Frau Ruth Höber erweitern die Verkaufsräume um das Nachbarhaus.

1956 – Der Ladenraum wird noch mal vergrößert und eine Eingangspassage wird hinzugefügt. Ein Kinderkarussell bereichert das Ladengeschäft. Bis Heute ist es ein fester Bestandteil des Stammhauses in Uelzen.
Der wirtschaftliche Aufschwung beginnt und viele der neuen Mitarbeiter bleiben dem Unternehmen Höber jahrelang treu.

1964 – Frido Höber stirbt nach schwerer Krankheit. Ruth tritt das Erbe an und führt das Unternehmen durch die kommenden Jahre.

1970 – Marie (Ehefrau des 1965 verstorbenen Friedrich Höber) und Ruth Höber (Ehefrau des 1964 verstorbenen Frido Höber) feiern nicht ohne Stolz das 300. Jubiläum des Schuhhauses Höber.

1972 – tritt Gerhard Höber in das Unternehmen ein. Es folgt bald ein Umbau, der dem Erscheinungsbild des Geschäftes ein neues Format gibt.

1979 – entscheidet man sich, die Werkstatt aufzugeben.

1984 – ein weiterer Umbau folgt.

1992 – Gerhard Höber übernimmt nach dem Tod der 68-Jährigen Ruth Höber die Leitung des Schuhhauses in voller Verantwortung. An seiner Seite steht seine Lebensgefährtin Adelheid Kolsch, die ihn tatkräftig unterstützt. Der Familienbetrieb feiert inzwischen 320 jähriges Bestehen.

1992 – Mit der Teilnahme am QUICK-SCHUH Franchisekonzept eröffnet das Ehepar Höber eine Filiale in Uelzen. Das Geschäft wird schnell angenommen und entwickelt sich zu einem starken zweiten Standbein der Schuhhaus Höber GmbH.

1993 – Großer Umbau des Stammgeschäftes in Uelzen.

1995 – Erweitert Familie Höber das Unternehmen um eine weitere QUICK-SCHUH Filiale in Bad Bevensen.

1998 – Eröffnung des Fachgeschäftes Arbell im Hause Ramelow in Uelzen.

2002 – Eröffnung eines zweiten Höber Fachgeschäftes in Bad Bevensen.

2009 – Nach dem Tod von Gerhard Höber, übernimmt die Tochter Rita Höber-Stabel den Betrieb und führt diesen nach gewahrter Tradition mit großem Engagement weiter.

2011 – Verabschiedet sich Adelheid Höber-Kolsch in den wohlverdienten Ruhestand und Erika Stabel, die Schwester von Rita Höber-Stabel, entscheidet sich, in das Unternehmen einzusteigen. Das erfolgreiche Familienunternehmen lebt weiter.

2012 – Eröffnung eines Fachgeschäftes in Bienenbüttel

2014 – Niko Läer, der Ehemann von Frau Höber-Läer tritt ins Unternehmen ein und unterstützt die Schwestern Margarete Höber-Läer und Erika Stabel in der Geschäftsführung.

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